Novelle von Basel III – der neue versteckte Goldstandard

Gold wird zum 1. Januar 2022 als Teil der Eigenkapitalausstattung der Aktiva von Staatsbanken zur Risikoabdeckung erlaubt.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit Sitz in Basel hat ihr Regelwerk zur Kontrolle der Zentralbanken novelliert. Ab dem 1. Januar 2022 können Zentralbanken ihre Marktrisiken im Rahmen der Eigenkapitalausstattung unter anderem auch durch Gold abdecken. Eigens zu diesem Zweck wurde die Liste möglicher Pakete zur Risikoabsicherungen (Buckets) um die Komponente "Edelmetalle" erweitert. Der Bucket "Edelmetalle" beinhaltet die drei begehrtesten und teuersten Edelmetalle Gold, Silber und Platin.


Was bedeutet das für den Goldmarkt?

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten werden Edelmetalle wieder als Wertsicherungsinstrument bei Banken eingesetzt.


Für den Goldpreis ist das ein sehr positives Signal. Die Nachfrage nach Gold wird sich in den nächsten Monaten sicherlich deutlich erhöhen. Damit ist eine deutliche Steigerung des Goldkurses als realistisch einzustufen.


Im Gegenzug wird der Euro erheblich an Wert verlieren. Alleine dieses Jahre wurde die Geldmenge des Euro um mehr als 7,5% erhöht. Der Euro wird zunehmend an Kaufkraft verlieren.


Für den Anleger bedeutet diese Situation, dass seine Sparguthaben und Rückkaufswerte von Renten- und Lebensversicherungen zunehmend an Wert verlieren.


Unsere Empfehlung ist es, jetzt in Edelmetalle zu investieren.


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Hamburg, den 7.12.2020 / Omid Manavi