Was ist schlimmer? Schrittweise Enteignung oder eine Hyperinflation...

Aktualisiert: Feb 15

Es gibt zwei wirtschaftliche Szenarien, die mit derselben Wahrscheinlichkeit eintreffen könnten. Jeder EU-Bürger sollte darauf vorbereitet sein. Unwissenheit schützt leider nicht vor Konsequenzen.


In den letzten 170 Jahren gab es bereits sechs große Wirtschaftskrisen, die zum finanziellen Kollabs an den Börsen und in der Wirtschaft geführt haben: Hohe Arbeitslosigkeit, Hungersnöte, Zusammenbruch der Börsen, zahlreiche Konkurse von Unternehmen waren die Folge.

  • Jahr 1847: Die Hungerkrise

  • Jahr 1923: Die Hyperinflation

  • Jahr 1929: Die Weltwirschaftskrise

  • Jahr 1973: Der Ölschock

  • Jahr 2008: Die Finanzkrise

  • Jahr 2020: Die Corona-Pandemie

Eines haben alle Krisen gemeinsam! Die Staatsfinanzen haben sich immer wieder erholt. Es wurden neue Währungen eingeführt: Die Rentenmark, die Deutsche Mark und der Euro. Großunternehmen, Banken und Versicherungen wurden durch staatliche Hilfen subventioniert, um Arbeitsplätze zu erhalten. Das lehrt uns die Vergangenheit.


350 Milliarden Euro für Maßnahmen gegen die Pandemie, 800 Milliarden Garantien sowie 750 Milliarden Aufbaufonds ergeben ein Finanzpaket von 1,07 Billionen Euro für die europäische Wirtschaftsunion.


Lohnen sich diese Rettungsmaßnahmen oder ist es eher ein Faß ohne Boden?


IWF denkt seit 2013 über eine Vermögensabgabe nach


Frankfurter Allgemeine (04.11.2013). Zitat: "Bereits Angesichts der auf ein historisch hohes Niveau gestiegenen Verschuldung der Staaten stellt der IWF die Idee einer Vermögensabgabe in Höhe von 10 Prozent vor."


Die Einführung eines Negativzinses bis 7 Prozent sowie die Einführung einer Vermögenssteuer in Höhe von 10 Prozent sind heute keine Fiktion mehr. Beide Maßnahmen könnten schneller umgesetzt werden, als uns lieb ist. Damit sind die meisten Geldwerte wertlos.



Wie sieht die heutige wirtschaftliche und finanzielle Situation in Europa aus?


Zielsetzung der europäischen Zentralbank (EZB) ist, dass sich der Konsum und die Wirtschaftsinvestitionen stark erhöhen. Aus diesem Grund hat die EZB die Euro-Geldmenge seit 1999 von 1,72 Billionen Euro auf 13,79 Billionen Euro mehr als verachtfacht.


Was hat diese Maßnahme gebracht?


Erstens: Einkommen sinkt - Sparquote steigt.


Die Sparquote hat sich in Deutschland von 12% auf über 17% in Deutschland erhöht. Insgesamt liegen 7,2 Billionen Sparvermögen auf deutschen Bankkonten. Gleichzeitig ist das Problem, dass Banken kein Geld mehr auf Grund der Niedrigzinsen verdienen.


Bereits heute werden Negativzinsen auf Guthaben von 0,5% erhoben. Auf der anderen Seite sinkt die Kaufkraft der Menschen wegen Kurzarbeit und steigenden Preisen. Heute sind Mieten für Normalsterbliche in den Metropolen nicht mehr erschwinglich.



Zweitens: Deflation ist angesagt!



Die aktuelle Inflationsrate im Jahre 2020 liegt bei 0,5 Prozent. Diese müsste eigentlich bei 2 Prozent im Jahr liegen. Inflation ist wichtig, damit eine Geldentwertung stattfindet. Anhaltende Deflation bedeutet Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise. Es findet keine Entschuldung statt.


Drittens: Überhitzte Finanzmärkte



Wer kann sich noch an die Weltwirtschaftskrise 1929 erinnern? Die Aktienkurse haben derzeit nichts mehr mit der realen Wirtschaftswelt zu tun. Es sind Mondpreise. Einer der wenigen klugen Investoren, der sich gerade in Zurückhaltung übt, ist Warren Buffet. Warren Buffet investiert in unterbewertete Unternehmen, die über eine ausreichende Substanz verfügen.


Amazon, Google, Bitcoin und viele andere börsennotierte Unternehmen sind überbewertet. Ein Zusammenbruch der Aktienmärkte wie im Jahre 1923 würde vielen Menschen ihr Vermögen kosten. Aktien- und Krypotkurse sind reine Psychologie.


Hart gesagt: Wir leben in einer großen Spekulationsblase, welche die Aktien- und Bitcoinkurse sowie die Immobilienpreise umfasst. Alles hat einen Anfang und ein Ende, auch die Spekulation. Und dem Ende sind wir viel näher, als uns alle lieb ist.



Der Kaufpreis einer Immobilie in Hamburg hat sich zwar erheblich gesteigert. Die Mietpreisentwicklung hat leider nicht mitgezogen. Die Rentabilität ist seit 2011 von 5,92 Prozent bis 2019 auf 4,48 Prozent gesunken.


Im Falle einer Wirtschaftskrise durch eine mögliche Deflation, werden die Immobilienpreise erheblich sinken. Weniger Kaufkraft bedeutet, dass ebenfalls die Mietpreise und somit die Mieteinnahmen sinken. Das Horrorszenario der immobilienblase im Jahre 2008 in den USA könnte sich in Europa wiederholen, da Kredite nicht mehr durch ausreichende Sicherheiten gedeckt sind, wenn der Wert der Immobilie sinkt. Logisch oder?


Es gibt zwei Szenarien:


Erstes Szenario: Negativzinsen werden möglicherweise auf 7 Prozent steigen. Die 10 Prozent Vermögenssteuer kommt!


Im Klartext: Alle werden zum Konsum gezwungen. Mit hohen Negativzinsen und der Einführung einer Vermögenssteuer wird der Sparer, Kapitalanleger und der Immobilienbesitzer schrittweise enteignet.


Wenn nur ein Teil des 7,2 Billionen Sparvermögens auf den Markt geschwemmt werden, entsteht die gewünsche Inflation. Damit wird der stark überbewertete Euro entwertet.


Die jährliche Inflationsrate steigt hoffentlich von 0,5 Prozent auf endlich 2 Prozent, die dringend für eine Entspannung benötigt werden.


Zweites Szenario: Deflation - Wirtschaftskrise - Hyperinflation - Währungsreform!


Ím zweiten Szenario wird der Negativzins nicht erhöht und keine Vermögenssteuer eingeführt. Die Sparquote in Deutschland steigt auf über 20 Prozent. Wir bekommen eine negative Inflationsrate von Minus 0,5 bis xx Prozent.


Damit wiederholt sich die Weltwirtschaftskrise aus dem Jahre 1923 bis 1929. Es entsteht Hyperinflation, der Euro ist nichts mehr wert und es wird eine neue Währung in Europa eingeführt.

In diesem Fall sind Guthaben weniger Wert als Schulden. Auf diese Art und Weise entschuldet sich der Staat und Europa auf elegante Weise: The great digital Reset!


Was bedeutet das für den Sparer und Kapitalanleger?


In beiden Szenarien wird der Sparer und der Kapitalanleger schrittweise enteignet. Es wird dringend eine Überlebensstrategie benötigt, um zumindest mit einem blauen Auge davon zu kommen.




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